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Core-Training


Core-Training

 
Was ist eigentlich das sog. Core-Training oder auch Kerntraining genannt? Dazu möchte ich gerne den Begriff Funktionstraining einführen, das sehr eng mit dieser Trainingsart verbunden ist. Das Funktionstraining wird immer beliebter. Wenn man bisher davon ausging, dass für die Entwicklung der Trainingsmethoden immer brandneue und gleichzeitig teure Trainingsgeräte erforderlich waren, so richtet sich das Funktionstraining genau gegen diesen Trend, der bis dato in zahlreichen Fitnessstudios und Sportzentren angeboten wird. Diese Trainingsart orientiert sich auf die Verbesserung der körperlichen Fähigkeiten, um mehr Leistung zu erzielen und vor allem die Aktivitäten des täglichen Lebens zu verbessern, da sich die Übungen zu 100% auf die täglichen Tätigkeiten der Personen übertragen lassen.
 
Das Funktionstraining basiert auf 3 Prinzipien: Mechanik bzw. Bewegung, Koordinierung und Energie, wobei eine spezifische Methodik eingesetzt wird, um alle Übungen, die sich auf die unterschiedlichen Komponenten des Nervensystems auswirken, auf die Verbesserung der neurologischen Aspekte auszurichten, welche die funktionelle Fähigkeit  beeinflussen, sodass dadurch ihre Anpassung stimuliert wird.
 
Aus funktioneller Sicht betrachtet "muss zunächst das Zentrum trainiert und anschließend die Extremitäten bewegt werden", weshalb man also zuerst seinen Kern oder Core trainieren muss. Ein gute zentrale Stabilisierung und ein gutes muskuläres Gleichgewicht unseres Kerns vermittelt Sicherheit, um eine effizientere Bewegung mit unseren weiter entfernten Körperelementen zu erreichen, wie z. B. den Extremitäten. Deshalb muss das zentrale Training vor der Durchführung konkreter Übungen stehen.
 
Studien zu diesem Thema stimmen überein, dass der Kern eine wichtige Rolle spielt, sowohl bei sportlichen Bewegungsabläufen als auch im täglichen Leben. Es ist bewiesen, dass Rumpfbeugen (Bauchmuskeln) und Dehnübungen für den Rücken nicht die wirkungsvollsten Übungen sind, um einen stabilen und kräftigen Kern oder Core zu erzielen.
 
Wie kann der Kern oder Core definiert werden. “Es ist die Powerzone, in der sich unser Schwerpunkt befindet und von wo aus alle Bewegungen eingeleitet werden; hier wird die Energie erzeugt, die sich bei jeder Bewegung auf das Gleichgewicht, die Stabilität und Koordinierung auswirkt" (Gemäß Handzel, 2003).
 
Dieser Kern besteht aus einem Verbund an Muskelgruppen, die den Komplex aus Lende-Becken-Hüfte stützen, um während der funktionellen Bewegung Wirbelsäule, Becken und kinematische Kette zu stabilisieren, also querverlaufender Bauchmuskel, innerer und äußerer schräger Bauchmuskel, Skelettmuskeln, Rückenstrecker, Lenden-Darmbeinmuskel, Schenkelbeuger, Adduktoren großer Gesäßmuskel und gerader Bauchmuskel.
 
Wie bereits angemerkt haben diese Muskeln die Aufgabe, die Körperhaltungen zu bewahren, wofür sie Muskeltätigkeiten koordinieren und dadurch sowohl eine statische wie auch dynamische Stabilität erzielen.
 
WELCHE ZIELE VERFOLGT DAS CORE-TRAINING:
  • Leistungssteigerung: Wenn man auf einen kräftigen und stabilen Kern zurückgreifen kann, dann erreicht man damit die Schaffung von Energie und deren wirkungsvolle Verteilung auf die kinematische Kette, um so ein effizientes Ergebnis zu erzielen. Diese Leistung kann als ausschlaggebend für Erlangen sportlicher Leistungen erachtet werden.
  • Verbesserung von Effizienz und Stabilität: Die größten Muskeln unseres Körpers sind mit der Wirbelsäule oder dem Becken verbunden. Dadurch, dass man den Kern beansprucht, kräftigen und stabilisieren wir auch die Verbindungsstellen, was seinen Ausdruck in effizientere Bewegungen findet.
  • Verbesserung des Gleichgewichts: Der Kern hilft dabei, die Stabilität der Wirbelsäule und des Beckens aufrecht zu erhalten, während man eine bestimmte Bewegung durchführt, z. B. mit den Gliedmaßen, ein Schuss mit dem Fußball, ein Wurf beim Basketball, beim Sprung über eine Hürde, usw.
  • Verringerung der Verletzungsgefahr: Ein schwacher Kern kann zu Verletzungen der Gliedmaßen führen; wenn man aber einen stabilen und kräftigen Kern hat, dann verringert sich dank des verbesserten Gleichgewichts und der Stabilität bei Sportübungen auch das Verletzungsrisiko. Die Dämpfung des Kerns bei einer sportlichen Bewegung ist sehr wichtig, um hier Verletzungen zu vermeiden; bei einem schwachen Kern werden z. B. bei einem Sprung die Gelenke voll belastet, was eine erhöhte Verletzungsgefahr bedeutet.
  • Verbesserung der neuronalen Anpassung: Man erreicht eine wirksamere Muskelaktivierung und damit eine schnellere Anpassung der Nerven und reagiert entsprechend auch schneller, was für das Erreichen körperlicher Leistungsfähigkeit entscheidend ist.
  • Verringerung der Fettmasse im zentralen Bereich, dem Kern, durch innovative Übungen, also nicht durch herkömmliches Bauchmuskeltraining.
Wenn Sie sich nach Aufzählung all dieser Vorzügen des Core-Trainings noch nicht überzeugt sind, dann hat dieser Artikel sein Ziel nicht erreicht. Alle Personen hingegen, die regelmäßig trainieren, empfehle ich damit zu beginnen, Ihren Kern zu trainieren, da sie dann feststellen werden, dass dieses Training ihnen bei allen routinemäßigen Tätigkeiten, sportlichen Aktivitäten oder im täglichen Lebensalltag helfen wird.
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