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Fitnessball


Fitnessball


 In den letzten Jahren sind die sog. Fitness- oder Gymnastikbälle beim Pilates sowie der Sportgymnastik immer mehr in Mode gekommen. Zu was dienen diese Bälle eigentlich? Werden sie nur für Pilates und bei Gymnastikstunden verwendet? Bringen sie wirklich Vorteile?

Diese Fitnessbälle sind große Bälle, deren Größe vom Ausübenden abhängt. Sie bestehen aus PVC-Vinyl, sind elastisch und gut verformbar und ermöglichen so ein spezielles Training.
 
Mit dem Fitnessball werden die Bewegungsübungen instabil, so dass man stets versucht, das Gleichgewicht zu halten, was wiederum die Haltemuskulatur beansprucht, wie die Bauchmuskeln, die Streckmuskeln des Rückens oder die Gesäßmuskeln. Dadurch erreicht man im Endeffekt eine richtige und neutrale Haltung. Durch das Ungleichgewicht zwischen Kraft und Flexibilität der Haltemuskulatur sind Rückenschmerzen heutzutage einer der häufigsten Gründe für Krankmeldungen. Der Fitnessball hilft dabei, dieses Ungleichgewicht auszugleichen und den Schmerz somit nach und nach zu lindern. Er gibt einem somit das Gefühl für die richtige Haltung, was sich positiv auf unser tägliches Leben auswirkt.
 
Wenn man mit instabilen Elementen trainiert, sei es nun ein Fitnessball, ein Bosu oder ein anderes Trainingsgerät, trainiert man die PROPRIOZEPTION, also die Wahrnehmung der eigenen Körperbewegungen im Raum, will heißen, das System, mit dessen Hilfe man sich seiner Haltung und der Bewegungen mit allen Körperteilen bewusst wird. Die Propriozeption ist nicht immer richtig und diese Trainingsgeräte helfen eben dabei, dies zu ändern, indem die tief liegenden Muskelbereiche trainiert werden, ohne dass man sich dessen jedoch groß bewusst ist.
 
Somit kann man zusammenfassend sagen, dass das Training mit einem Fitnessball Rückenschmerzen vorbeugt und einige Haltungsschäden korrigiert. Wenn dies aber der einzige Verwendungszweck wäre, dann würde er nur folgende Vorteile mit sich bringen:
 
  • Stärkung der Haltemuskulatur.
  • Funktionstraining mittels Streck- Widerstands- und Bewegungsübungen.
  • Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination.
  • Körperliche Selbstkontrolle.
  • Mehr körperliche Entspannung.
  • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens.
  • Bewusstseinssteigerung zur Vorbeugung von Fehlhaltungen.
 
Auf die eingangs gestellte Frage aber, ob der Fitnessball sich nur auf Pilates-Übungen oder Sportgymnastik beschränkt, so ist die Antwort ein klares NEIN, denn er dient auch als unerlässliches Hilfsmittel im Spitzensport (indem er die Propriozeption der Athleten verbessert, um so Verletzungen vorzubeugen) oder aber in Reha-Kliniken, um damit verletzte Körperteile wie Arme, Beine, Rücken, usw. wieder an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen; denn neben den Haltemuskeln werden auch die tief liegenden Muskelbereiche trainiert, was die Koordination des verletzten Körpergliedes verbessert, eine Wiederholung der gleichen Verletzung vermeidet und schließlich auch zu einer schnelleren Genesung führt. Wie man sieht, bringt das Training mit dem Fitnessball also viele Vorzüge mit sich.
 
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